Mit der Zertifizierung nach EN ISO/IEC 17024 kann ein Projektmitarbeiter nachweisen, dass eine unparteiische Instanz seine Kompetenz für bestimmte Aufgaben geprüft und bestätigt hat. Seit 1995 führt die GPM im weltweiten Verbund mit über 40 nationalen Projektmanagement-Fachverbänden und als deutsches Mitglied der IPMA International Project Management Association die Kompetenzbestätigungen für Projektpersonal durch. Seit 1996 ist dafür die eigens zu diesem Zweck eingerichtete PM-ZERT zuständig. In 2009 wurde die Zertifizierung auf NCB 3.0 umgestellt.
Basis für die Personen-Zertifizierung durch PM-ZERT ist das international abgestimmte und anerkannte Vier-Ebenen-System der IPMA International Project Management Association (4-Level–Certification-System) zur Qualifizierung und Zertifizierung von Projektmanagement-Personal. Die vier Ebenen definieren Einsatzgebiete bzw. Funktionsbereiche in der Projektmanagement-Praxis.
- IPMA Level D (Projektmanagement-Fachmann GPM®)
- IPMA Level C (Projektmanager GPM®)
- IPMA Level B (Senior Projektmanager GPM®)
- IPMA Level A (Projektdirektor GPM®)
Auf allen Ebenen werden im Rahmen der Zertifizierung PM-Wissen/-Kenntnisse überprüft und bewertet, ab Ebene C zusätzlich PM-Anwendungserfahrung in Projekten und soziale Fähigkeiten im persönlichen Verhalten.
Zertifikanten können die Zertifizierungsstufen nacheinander durchlaufen oder – sofern sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen – das Assessment für einen bestimmten Level direkt anstreben. Sie haben also einen unmittelbaren freien Zugang zu den einzelnen Zertifizierungsstufen.
Bei der Verlängerung der Kompetenz-Zertifikate (Rezertifizierung) muss der Inhaber nachweisen, dass er weiterhin im Projektmanagement tätig ist und dass er sein PM-Wissen seit seiner Erstzertifizierung auf dem "Stand der Kunst" gehalten bzw. weiterentwickelt hat.
Weitere Informationen erhalten Sie hier auf Anfrage.